Inhalte des Seminars „Grundzüge der Mediation 2"
In diesem Seminar werden die Grundlagen des Mediationsprozesses vermittelt und geübt. Insbesondere werden Fragen der Haltung in der Mediation („Allparteilichkeit“) behandelt. Methodisch werden unterschiedliche Mediationsansätze (Harvard, Transformatorischer Ansatz..) und die Phasen des Mediationsprozesses erläutert.
Trainer: Ing. Mag. Stefan Gros MMSc. MA.
- Teacher: Stefan Gros
Inhalte des Seminars "Recht in der Mediation 1 - Zivilrecht"
Menschen, die zur Mediation kommen, streiten oft auch darüber, wer "Recht" hat. Die Lösung, die in der Mediation erarbeitet wird, muss auch rechtlich umsetzbar sein. Die Mediatorin oder der Mediator sollte also im rechtlichen Kontext nicht vollkommen "blank" sein.
Daher werden in diesem Seminar folgende Fragen und Themen erforscht und beleuchtet:
- Was ist Recht und wie entstehen Rechtsbeziehungen?
- Welche Rechte und Pflichten hat die "Person" ?
- Wie kommen Verträge zustande?
- Welche "Fehler" und "Leistungsstörungen" können auftreten?
- Wer hat einen Schaden zu tragen?
- Wie werden Güter und Sachen zu- und verteilt?
- Welche Rechte und Pflichten bestehen zwischen Ehegatten, Partnern, Eltern und Kindern?
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewinnen einen Überblick über Möglichkeiten, Chancen, Risiken und Tücken, die unsere Privatrechtsordnung bereithält und können ihr rechtliches Gespür am "Fall" erproben.
Trainerin: Mag.a Monika Rother MSc
Inhalte des Seminars "Recht in der Mediation 2 - Mediationsrecht"
Dieses
Seminar umfasst die relevanten rechtlichen Bestimmungen und ihre
Bedeutung in den verschiedenen Anwendungsfeldern der Mediation mit
rechtlichem Detailwissen für die Mediationspraxis, klärt Grenzen von
zulässiger rechtlicher Information im Zusammenghang mit Haftung und
unzulässiger Rechtsberatung in der Mediation, Winkelschreiberei,
reflektiert Rolle und Selbstverständnis des/der Mediators/Mediatorin.
Trainerin: Mag.a Monika Rother MSc
Inhalte des Seminars "Hypnosystemische Ansätze in der Mediation"
-
Trainerin: Mag.a Ursula Gressenbauer MSc
Inhalte des Seminars "Wirtschaftsmeditation 1"
Mediative Kompetenz stellt im Wirtschaftsalltag für unterschiedlichen Rollen (Führungskraft, Kundenberater-/in, Unternehmensberater-/in, externer Dienstleister, etc.) eine wesentliche Grundvoraussetzung erfolgreichen Handelns dar. Auch in schwierigen Situationen kann damit der Kontakt trotz herrschender Interessenskonflikte aufrechterhalten und somit können nachhaltige Beziehungen fortgeführt werden. Nach dem Erarbeiten von Grundlagen mediativer Kompetenzen für den Einsatz als Wirtschaftsmediator-/in ebenso wie in Führung und Beratung beleuchten wir:
- Eskalations-Prävention im Führungsalltag für den Selbstgebrauch und als Interventions-Box für Kundenbegleitung
- Kosten von Konflikten im betrieblichen Umfeld als Marketing- und Analysetool für Mediator/-innen
- Analyse von Störungen in Organisationen und Unternehmen durch Nichteinhaltung Systemischer Grundprinzipien
Praktische Mediationserfahrung in unterschiedlichen Rollen sammeln die TeilnehmerInnen anhand von Beispielen aus dem Wirtschaftskontext.
Trainerin: Mag.a Ulrike StrelecInhalte des Seminars "Wirtschaftsmediation 2"
Wirtschaftsmediation stellt immer einen Eingriff in die bestehende Führung (zumindest) einer Organisation dar. Dementsprechend wichtig sind Organisationsanalyse und Auftragsklärung mit systemischem Weitblick.
Vor der Beauftragung steht oftmals auch die Erstellung eines fundierten Angebots inklusive Kalkulation der angebotenen Leistungen und Präsentation vor den Verantwortlichen.
Erfolgreiche Wirtschaftsmediation benötigt auch den flexiblen Umgang mit verschiedenen Settings und einen spezifischen Umgang mit unterschiedlichen hierarchischen Konstellationen.
Erfahrungen in Rollenspielen und mit Case Studies machen die erfolgskritischen Hotspots der Wirtschaftsmediation erlebbar.
Trainer: Mag. Elmar Türk
Inhalt des Seminars "Familienmediation 1"
Im Familienkontext
gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten für Mediation.
Generationenkonflikte, Erziehung, Trennung/Scheidung, aber auch in
einigen wirtschaftlichen Angelegenheiten ist die gesamte
Familiensituation betroffen. Ziel des Modules ist es, die gesamte
Breite der Familienmediation zu erkennen und anhand ausgewählter
Fallbeispiele aus unterschiedlichen Fachbereichen in die Rolle der
Mediatorin hineinzuwachsen.
- Brainstorming über den Anwendungsbereich von Mediation im Familienkontext und Darstellung systemischer Zusammenhänge
- Input für organisatorische und rechtliche Inhalte für ausgewählte Fallkonstellationen (neben rein familienrelevanten Themen werden auch Überschneidungsbereiche wie z.B. Vereinbarkeit Familie & Beruf, Lehrlingsmediation, BGStG & BEinstG vorgestellt)
- Analyse von Störungen durch fehlende Nichteinhaltung Systemischer Grundprinzipien (z.B. bei Familienbetrieben und eskalierten Übergabesituationen)
- Praktische Mediationserfahrung und kreative Analysefähigkeiten werden in Diskussion, Gruppenarbeit und Übungen trainiert.
Inhalte des Seminars "Familienmediation 2"
Im Familienkontext gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten für Mediation: Generationenkonflikte, Erziehung, Trennung/Scheidung, Erbschaft, etc.
In diesem Modul interessieren uns besonders auch Mehr-Personen-Konstellationen und Überschneidungen zur Wirtschaftsmediation (Familienunternehmen).
Ziel des Modules ist es, die gesamte Breite der Familienmediation zu erkennen und anhand ausgewählter Fallbeispiele in die Rolle der Mediatorin hineinzuwachsen.
Trainer: Mag. Elmar TürkInhalte des Seminars "Gruppenmediation"
-
Trainerin: Maria Köck